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Es gibt viele Gründe für einen Umzug: eine größere oder hellere Wohnung, eine neue Arbeitsstelle, die Trennung vom Partner ...

Ein Umzug bedeutet für alle Familienmitglieder eine große Umstellung. Schon an Kleinigkeiten wie die anderen Einkaufsmöglichkeiten oder den neuen Weg zu Arbeit und Schule müssen sich alle erst gewöhnen.

Mit einem Umzug kommen hohe Kosten auf die Familie zu. Und viel Arbeit: Jeder Teller, jedes Möbelstück, einfach alles, was die Familie in der alten Wohnung angesammelt hat, muss in die Hand genommen werden.

Hinzu kommt, dass vielleicht nicht alle Familienmitglieder den Umzug wollen. Die Kinder geben ungern ihre Freunde und ihre Schule auf. Die Mutter möchte vielleicht ihre Bekannten nicht verlassen, die ihr immer wieder bei der Betreuung der Kinder unter die Arme gegriffen haben.

Bei Trennung und Scheidung ist dem Umzug eine schwierige und belastende Zeit vorangegangen, die auch weiterhin anhält.

In der Regel wird ein Umzug von allen Familienmitgliedern gut verkraftet. Wichtig ist, dass trotz des hohen Arbeitsaufwands Zeit für die Bedürfnisse aller bleibt. Kinder brauchen ihren gewohnten Tagesablauf. Darum ist es wichtig, dass die Alltagsroutine so wenig wie möglich unterbrochen wird. Das Kinderzimmer sollte das Zimmer sein, das als erstes eingeräumt wird. Ältere Kinder können natürlich beim Einräumen ihrer Sachen mitbestimmen und helfen. So fühlen sie sich schneller in der neuen Umgebung zu Hause.

Unter guten Bedingungen stellen sich Kinder problemlos um. Sicher kann es kurzfristig zu Unsicherheiten oder Traurigkeit wegen des Verlusts des gewohnten Umfelds kommen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und unterstützen Sie es.

Bei Umzügen, denen eine belastende Situation vorangegangen ist (Trennung und Scheidung oder Tod eines Familienmitglieds) braucht Ihr Kind besondere Unterstützung. Es kann beispielsweise mit Einnässen oder Verhaltensauffälligkeiten reagieren.

Bei anhaltenden Problemen wenden Sie sich an eine Erziehungsberatungsstelle. Hier bekommen Sie Rat und Hilfe.

Die Entscheidung für einen Umzug
Eine neue Schule
Alte Freunde – neue Freunde
Umzug nach Trennung und Scheidung

ZUSAMMENSETZUNG

Leder
  • DETAILS
    Wildleder-Look, ohne Applikationen, einfarbig, runde Spitze, Keilabsatz, Integrierter Keilabsatz, Sohle aus Ökoleder, Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs.
  • MAßE
    Wadenhöhe 15 cm, Umfang 31 cm, Absatzhöhe 5 cm
  • Die Entscheidung für einen Umzug

    Aus welchen Gründen auch immer eine Familie umziehen will oder muss: Die Entscheidung muss gut bedacht sein. Lieber eine Nacht mehr darüber schlafen als weniger. Denn die Konsequenzen werden oft erst nach reiflicher Überlegung deutlich.

    Lohnt sich der ganze Aufwand? Insbesondere die Kinder verlassen ungern ihr altes Zuhause. Müssen sie Freunde verlassen und Kindergarten oder Schule wechseln? Wohnt nun die geliebte Oma, die sie so gerne besucht haben, nach einem Umzug weit entfernt? Für Kinder sind manche Dinge weit wichtiger als Eltern sich dies vorstellen können.

    Einige Tipps:

    • Alle Familienmitglieder können mitreden. Und zwar vor der Entscheidung. Alle haben das Recht, ihre Meinung zu sagen. Das heißt nicht, dass ein unumgänglicher Umzug rückgängig gemacht wird. Es heißt, dass sich alle in die Entscheidung eingebunden fühlen.
    • Ein Umzug braucht eine lange Vorbereitungszeit. Und zwar nicht nur der Umzug an sich - auch brauchen alle Familienmitglieder Zeit, sich innerlich darauf einzustellen.
    • Bei Besichtigung der neuen Wohnstätte sollten alle Familienmitglieder dabei sein. Sagt sie allen zu? Vor- und Nachteile müssen ausgiebig besprochen werden.

    Eine neue Schule

    Geht mit dem Umzug einher, dass das Kind die Schule wechseln muss, sollten Eltern folgendes bedenken:

    Der Zeitpunkt: Nicht immer kann man den Zeitpunkt für einen Umzug selbst bestimmen. Wenn möglich, sollte er aber in einer Zeit, in der sowieso ein Klassen- oder Schulwechsel ansteht (also nach den Sommerferien) stattfinden.
    Es ist ungünstig, das Kind aus dem laufenden Schulbetrieb herauszunehmen. In den Ferien kann sich das Kind auf die neue Situation einstellen.

    Die neue Schule: Besichtigen Sie mit Ihrem Kind die neue Schule. Es weiß zumindest vom äußeren Rahmen, was es erwartet.

    Die alte Schule: Ihr Kind hat in seiner Klasse sicher Freunde gefunden. Es sollte sich nicht sang- und klanglos verabschieden müssen. Wie wär's mit einer Abschiedsparty für die Schulfreunde?

    Alte Freunde - neue Freunde

    Ist der neue Wohnort nicht allzu weit entfernt, ist es wichtig, dass Ihr Kind den Kontakt zu seinen alten Freunden halten kann. Gegenseitige Besuche erleichtern dem Kind, den Verlust zu verkraften.

    Jeder Mensch freut sich über Briefe. Ist es nicht möglich, dass die Freunde Sie persönlich besuchen kommen, kann Ihr Kind mit Kärtchen oder Briefen die alten Kontakte pflegen. Auch das Internet und Social Communities sind eine Möglichkeit in Kontakt zu bleiben.

    Kinder gewöhnen sich schnell an eine neue Umgebung. Sie finden auch schnell neue Freunde. Eltern können dies unterstützen, indem sie die neuen Schulfreunde einladen.

    Ermuntern Sie Ihr Kind, sich beispielsweise im örtlichen Sportverein zu engagieren oder an Treffen in Jugendgruppen teilzunehmen.

    Umzug nach Trennung und Scheidung

    Ist ein Umzug beispielsweise wegen Trennung und Scheidung nötig, braucht Ihr Kind besondere Unterstützung. Denn es befürchtet, mit der gewohnten Umgebung auch den anderen Elternteil zu verlieren.

    Auch wenn es am Wochenende den nun getrennt lebenden Elternteil (meist den Vater) besucht, muss es sich daran gewöhnen, unter der Woche mit der Mutter allein zu sein.

    Hilfreich ist für das Kind, wenn die neue Wohnung in der Nähe der gewohnten Wohnung liegt. Besuche sind leichter zu organisieren, wenn die getrennt lebenden Eltern in der Nähe wohnen.

    Eine einvernehmliche und feste Regelung der Besuchszeiten hilft dem Kind, die Umstellung zu verkraften.

    Oft geht mit dem Umzug wegen einer Trennung eine Verschlechterung der Wohnverhältnisse einher.

    Das Kind braucht Zeit, um die Umstellung zu verkraften. Es kann sein, dass es vorübergehend mit Schlafstörungen reagiert, vielleicht ist es besonders anhänglich oder unausgeglichen.

    Bei anhaltenden Problemen sollten Sie sich nicht scheuen, sich in einer Erziehungsberatungsstelle Rat und Hilfe zu holen.